Blick auf Bamberg
Blick auf Bamberg

Sie lieben Bier? Dann kennen Sie Bamberg. Falls nicht, dann erfahren Sie hier, warum Sie das nachholen sollten. Wir sind eine kleine Gruppe von Bierenthusiasten mit Bezug zur Stadt, die sich zum Ziel gesetzt hat der Welt Lust auf unser Bier zu machen, über seine Geschichte zu informieren, über Höhe-, aber auch Tiefpunkte. Und das möchten wir mit einem Dokumentarfilm über die Bamberger Bierkultur und dieser Webseite tun. Sie erfahren Details zur Entstehung des Filmes, seiner technischen und gestalterischen Umsetzung und natürlich vieles über die Vielseitigkeit des Brauereiwesens in Bamberg, auch abseits des Filmprojektes.

Bild von Martin Fischer

Neulich am Stammtisch...

Ein wichtiger Nebeneffekt des Biertrinkens ist die Kommunikation die dadurch entsteht. So ist es auch an den vielen Stammtischen in den Brauereigaststätten Bambergs zu beobachten. Täglich versammeln sich dort Stammtischbrüder aus allen Ecken Bambergs und reden über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens und über ihre Wertschätzung zum Bier. Aus den ca. 32 Stunden Rohmaterial für unseren Film „Bamberg - Ein Bekenntnis zum Bier“ habe ich ein kleines Best-Of zusammengestellt.

Ich danke allen Stammtisch Philosophen aus dem Videoclip für ihre Meinungen zum Bier und ihre über Jahre hinweg gesammelten Weisheiten.

Zum Wohl!

Bild von Lisa Luginger

Weidener Filmgespräche

Veranstaltungsplakat
Veranstaltungsplakat

Nachdem wir mit unserem Bierfilm-Feldzug außerhalb von Franken bereits in Schwaben Halt gemacht haben, folgt nun auch bald die Oberpfalz.

Ich darf hier feierlich verkünden, dass wir mit Bamberg – ein Bekenntnis zum Bier an den Weidener Filmgesprächen teilnehmen. Stattfinden wird die Veranstaltung am 29. September 2010, 19.30 Uhr im Neue Welt Kino Weiden. Nach einer kurzen Einführung kann sich der Besucher den Film zu Gemüte führen.

Im Anschluss wird dann über Film und Bierkultur diskutiert. Am Gespräch teilnehmen werden vom Bierfilm-Team Jörg und ich, mit dabei sind aber auch Walter König, Chef des Bayerischen Brauerbundes und Reinhard Fütterer, Macher des Schafferhof-Zoigls in Neuhaus (bei Windischeschenbach). Angesagt, ist noch Dr. Markus Lommer von der Veranstaltungsreihe „Kirche und Wirtshaus mit Pfiff“. Mal sehen, ob wir die – manchmal recht eigenen – Oberpfälzer überzeugen können…
Ich jedenfalls freue mich ganz besonders auf mein „Heimspiel“.

Bild von Martin Fischer

Bierfilm beim Eltmanner Kinosommer

Bierfilm-Team und Michael Ziegler <br/>(1. Bürgermeister Eltmann)
Bierfilm-Team und Michael Ziegler
(1. Bürgermeister Eltmann)

Am Dienstag den 03.08.10 wurde im Zuge des Eltmanner Kinosommers, anlässlich des 675 jährigen Stadtjubiläums, auch „Bamberg - Ein Bekenntnis zum Bier“ gezeigt.

Auch in meinem Heimatstädtchen Eltmann gibt es den ein oder anderen Bierinteressierten. Dies konnte man am Dienstag, im städtischen Schwimmbad, als ca. 50-60 Leute kurz vor dem Filmstart ihre Krüge hoben, deutlich erkennen. Und auch bei den nicht Bambergern waren die Reaktionen während und nach dem Film sehr erfreulich. Danke dafür. Doch eigentlich ist dies kein großes Wunder, wenn man sich die Bierhistorie Eltmanns genauer betrachtet. Vor der Veranstaltung habe ich etwas in der Stadtchronik gestöbert und habe dort eine interessante Entdeckung gemacht. Hier ein Auszug:

„Obwohl sich die Anzahl der Brauereien Eltmanns von 39 in den Jahren 1814/15 auf fünf im Jahre 2000 reduziert hat, gehört Eltmann dank seiner in der Gebietsreform 1971/78 hinzugewonnenen Stadtteile immer noch zu den führenden Bierstädten Bayerns.“

39? Richtig gelesen. 39!!! und noch mal: neunuuuuunnddddreisig!!!! Hut ab, liebe Vorfahren. Noch stolzer machte mich diese Entdeckung als ich mir die Einwohnerzahl Eltmanns im Jahre 1814/15 ansah.
Einwohner: 1045

Aber es kommt noch besser. Zieht man von diesen 1045 Einwohnern die Kinder ab (-527), so ergibt sich die Zahl der Erwachsenen (518).
d.h. Jeder 13 Einwohner hat zu dieser Zeit Bier gebraut. Ein stolzer Wert!!!:-)

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass ich viele schmunzelnde Gesichter hinter den Bierkrügen sah, als ich dies auf dem Kinosommer kundtat. Alles in allem war es also eine spaßige und gelungene Veranstaltung. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit auch noch einmal bei Filmvorführer Bruno Schneyer und den Kinosommer-Organisations-Damen Simone Schöpplein und Elke Ibel bedanken. Mögen eure Biere, die ihr trinkt, niemals sauer sein.

In diesem Sinne - Denkt immer daran:
„Wer Bier trinkt wird hundert Jahre“ (Weisheit aus Italien)

Bild von Jörg Hoffmann

Bier des Monats Juli - Bräutigam Dunkel

Brauerei Bräutigam, Weisbrunn
Brauerei Bräutigam, Weisbrunn

Wie ignorant darf man sein?
Da probiert man seit 20 Jahren sämtliche Biere Frankens und dabei denkt man: Die, die noch keine Frische in meinen Mund gezaubert haben, die müssen ja ganz schön weit weg sein.

Von wegen! Das Gute liegt so nahe, und man muss sich eingestehen, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen hat.

Die Eltmanner Biertage waren für mich ein geschmackliches Erlebnis - mit genau einer einzigen Biersorte, dem Dunklen Bier der Brauerei Bräutigam. Wie im Vorbericht schon geschrieben kannte ich die Brauerei ja schon, allerdings nicht deren dunkles Bier.

Und das liebe Freunde, das ist ein absoluter Knaller - eine geschmackliche Reise durch ganz Franken! Röstmalz küsst Rauchmalz und der Hopfen ist auch wieder dabei, aber alles, so scheint es, immer mit der richtigen Gelassenheit, ausgewogen und rund wie eine eingespielte Mannschaft bei der das Ziel nur der Sieg ist.

Brauwasser und Kohlensäure, mild, weich und süffig, und trotzdem intensiv, aber niemals aufdringlich. Ein Bier, dass es so nur einmal gibt, da bin ich mir sicher. Diesen Biertyp kann es eigentlich nur im angrenzenden Oberfranken geben, denkt man sich. Zuviel Rauch im Geschmack lassen eine andere Herkunft ausschließen. Doch da täuscht man sich: Die Brauerei Bräutigam steht auf unterfränkischem Gebiet!

Ich bin mir sicher, dieses Bier ist immer eine kleine Reise in den Bezirk des Weines wert. Was für uns Oberfranken heißt, dass wir etwas vom Hohen Roß der Göttlichkeit „Bierfrankens“ nach Weinfranken verschieben müssen. Weiter so, Unterfranken, überrascht mich!

Von Mai bis September wird das dunkle Vollbier ausgeschenkt, Stammwürze und Alkohol waren am Stand in Eltmann nicht zu ermitteln. Das Pils der Brauerei Bräutigam gibts das ganze Jahr. Fassbier ab 10 Liter, Flaschenbierverkauf.

Brauereigaststätte Bräutigam
Baptist Bräutigam
Dorfstraße 12
97483 Weisbrunn
Telefon: 09522/ 1628

Bild von Jörg Hoffmann

Eltmanner Biertage

Marktplatz in Eltmann
Marktplatz in Eltmann

Liebe Freunde des Gerstensaftes, am Samstag und Sonntag wird getrunken. In Eltmann am Main, meiner Meinung nach ziemlich genau auf der Kippe zwischen Wein- und Bierfranken werden am Wochenende die Krüge „glabbern“.

Die 18. Eltmanner Biertage werden auf dem Marktplatz der 5300 Einwohner großen Stadt gefeiert. Was auch nicht weiter verwundert, können die durstigen Unterfranken auch heute noch ihre Kehlen in drei verschiedenen Brauereien schmieren. Zwar muss dafür ein anständiger Fußmarsch in Kauf genommen werden, da sich die einzelnen Brauereien in den verschiedensten Ortsteilen befinden. Die Brauereien Thein in Lembach und der „Bapist“ in Weisbrunn sind die zwei verbliebenen kleinstrukturierten Brauereien. Dazu gesellt sich die mittelständische Brauerei Wagner in Eschenbach. Weiß Rössl in Roßtadt wurde 1989 von Kaiser in Neuhaus/Pegnitz übernommen und wird somit nicht mehr als Eltmänner Brauerei geführt.

Ein größerer Verlust dürfte für die Eltmänner jedoch die Schließung der Brauerei Engel in Mitten der Stadt gewesen sein. Ich kann mich an einige meiner Freunde erinnern, die dort zu Jugendzeiten den Bräu beim Abfüllen des Bieres halfen, um so ihr frisch verdientes Taschengeld anschließend in selbiger Gaststätte sofort wieder auf den Kopf zu hauen. Welch ein erquickender Kreislauf!

Eltmann hatte einst sehr viele dieser kleinstrukturiereten Brauereien, und schimpfte sich eine Zeit lang sogar als die Bierstadt am Main! Dazu muss ich als Oberfranke natürlich ausdrücklich erwähnen, dass Bamberg an der Regnitz liegt. Fragt man nach den Gründen für die Schließungen, hört man nichts anderes als auch in Bamberg: Oft waren auch hier die kleinen nicht den großen Brauereien gewachsen, oder es gab Krisen, die manche Betriebe zum Aufgeben zwangen. Natürlich spielten auch familiäre Gegebenheiten und nachlassender Bierkonsum eine Rolle. Aber was hilfts?

Drei sind übrig geblieben, von denen zwei ein sehr bodenständiges und individuelles Bier brauen, aber nicht nur das, es ist zudem sehr lecker!

Ein Teil unseres Bierfilm Teams wird dort am Samstag die angebotenen Biere verkosten. Also Freunde des guten Geschmacks, auf nach Eltmann.

Bild von Lisa Luginger

Sardinien

Birra Ichnusa
Birra Ichnusa

Weite Berglandschaft und idyllische Strände, die mit dem Motorrad gefühlt besten Kurven der Welt und lukullische Genüsse – Sardinien ist ein Urlaubstraum. Wäre da nicht der Bierpreis in Restaurants, bei dem es einem auch bei 35 Grad im Schatten kalt den Rücken runter läuft.

Wenn Bierfilmer Urlaub machen, dann geht es natürlich nicht ohne den dortigen Gestensaft zu probieren. Das übliche sardische Bier heißt Ichnusa und wird in Assemini in der Nähe der Hauptstadt Cagliari gebraut. Der Name leitet sich vom historischen Begriff für Sardinien ab – ichnos = der Fuß (griechisch), da die Insel von oben gesehen an einen Fußabdruck erinnert.

Gleich nach der Ankunft wollten wir den Gerstensaft dann auch probieren. In Santa Maria Navarrese, einem hübschen Strand-Städtchen an der Ostküste hielten wir an. Ein Auszug aus der Getränkekarte:

Birra Ichnusa

  • 0,3 l: 3 Euro
  • 0,4 l: 4 Euro
  • 0,5 l: 5 Euro

Dort tranken wir dann doch lieber Wein! Der nämlich war mit sieben Euro pro Liter deutlich besser im Preis-Verhältnis und schmeckte hervorragend, aber wieder zurück zum Bier:
Nun muss man betonen, dass man - zum Vergleich - 0,5 Liter Ichnusa im überteuerten Mini-Supermarkt für (gerade einmal!?) 1,20 Euro bekommt. Also haben wir es eben dort gekauft und kurz darauf auch gleich getestet.

Das Ergebnis: gut gehopft, kaum malzig und für Bamberger Verhältnisse recht wässrig. Doch trinkbar war es allemal – gerade: Bedenkt man dabei, dass wir es gut gekühlt mit netten Menschen auf einer wunderbaren Insel genossen haben. Und: Wie sagt man so schön: Das Gesamtpaket, das zählt.

Bild von Jörg Hoffmann

Bier des Monats Juni: Haberstumpf Lager Hell

Haberstumpf Fass
Haberstumpf Fass

Das ist ein Bier, Freunde! So soll er sein, der Gerstensaft, wie wir ihn lieben: Das Haberstumpf Lager Hell ist unser erstes Bier des Monats, aus gutem Grund:
Da begibt man sich auf die Suche, probiert, testet, fährt mit dem Fahrrad und seinem Kumpl von Kaff zu Kaff und findet auch gute Biere. Doch irgendwie ist man sich doch nicht ganz sicher, ob es was fürs erste Bier des Monats ist ­ und dann schafft man es wegen eines Staus auf der B22 nicht rechtzeitig zum Deutschlandspiel der Fußball-WM in die geliebte Heimat!

Schnell spult man im Kopf alle möglichen Brauereien in erreichbarer Nähe durch und während ich immer noch acht Kilometer vor Bayreuth stehe, erinnere ich mich an die Worte vom Bamberger Bierordensträger Frank Wetzel: „Wenn du mal in der Nähe von Kulmbach bist, fahr mal nach Trebgast, da gibt’s ein Bier, das wird dir schmecken.“

Ein Blick auf die Uhr: 13.28 Uhr sagt mein Navi, mir bleiben also nur noch zwei Minuten, um mir bei Haberstumpf ein Bier zu bestellen (und anschließend das Debakel der Deutschen Mannschaft gegen Serbien anzuschauen). Und dann kommt er, der erste Schluck! Unterstützt von der Gewissheit, dass der Freitag das Wochenende einleitet, SETZTE ICH an. Es war herrlich, ich wusste sofort, dass ich einen echten Knaller in der Hand hatte. Ich war beeindruckt.

Wahnsinnig süffig und rund, einzig mein Bewusstsein, meinen Führerschein zu behalten, hemmte meinen Durst. In der Halbzeit stellte sich dann in einem Gespräch mit dem Wirt heraus, dass ich gar nicht in der Brauerei Haberstumpf bin; dass diese Gaststätte lediglich deren Bier ausschenke. Einmal rechts und zwei mal links, und ich stand im Brauereihof. Der Mann, der dort im Regen Bratwürste grillte, fiel mir sofort auf. Sein Name war Hans und wie sich später herausstellte, war er der Verantwortliche für den Gerstensaft.

Doch erst mal war der Hans beschäftigt. Sein besonders ausgeprägter fränkischer Charakter eröffnete sich mir, als er einer Touristin einen Witz - wohlgemerkt im Regen mit Bratwürsten am Grill – erzählte:
„Dreffn sich zwa Frangn, sochd der a, mei Fraa is a Engl, sechd der aner, host du a Glück, meina lebd nuch“!

In der gemütlichen Schänke, war gleich Platz für mich gefunden - für die zweite Halbzeit. Die Einheimischen begrüßten den „Neuen“ mit Gratis-Käsekuchen. Sehr nett, und so überlegte ich auch nicht lange, ob dieser zum dort ausgeschenkten Zwickel passt. Der naturtrübe Zwickel war auch sehr lecker (hefetrüb und naturgemäß etwas stärker gehopft, als das Helle). Hans hatte die Zeit, mir zwei 5er Fässer zu verkaufen, und welch ein Glück, er ist wohl auch der einzige Brauer, dem es möglich ist, in ein 5er Fass 6 Liter abzufüllen. So zumindest erzählte er es mir. Egal ob 5 oder 6 Liter: Das Bier war klasse, und wieder war ein Gespräch mit einem einheimischen Brauer für mich sehr bereichernd. Am Abend, gesund und glücklich in Staffelbach angekommen, konnte ich mit Freunden das erste Fass schon mal um fünf Kilo erleichtern.

Alles in allem schmeckte mir das Helle aber einen „Tick“ besser als das Zwickel. So küren wir es also zu unserem Bier des Monats!

Infos zum Haberstumpf Lager Hell
Alkoholgehalt: ca 4,9 Prozent
Stammwürze: 12,0 Prozent
Hopfensorte: Hallertauer Tradition Pellets 45 Prozent
Malzsorte: Pilsener Malz Zeitler Kulmbach
Reifezeit: ca. 6 Wochen
Sudverfahren: Infusionsverfahren
Besonderheiten: Das Brauwasser kommt aus dem 74 Meter tiefen Brunnen im Hof.

Kontakt:
Brauerei Haberstumpf
Bergstraße 31
95367 Trebgast
www.brauerei-haberstumpf.de
info@brauerei-haberstumpf.de

Bild von Lisa Luginger

Bierabend im Augsburg Journal

Augsburg Journal Bierabend
Augsburg Journal Bierabend

Was haben Bamberg und Augsburg in Sachen Bier gemeinsam? Nach kurzer Recherche zeigt sich, dass es auch in Augsburg einen für die Gerstensaft-Trinker erfolgreichen „Bierkrieg“ gab.

Doch auch wenn sich die Ereignisse ähnelten: Die Fuggerstadt kommt in Sachen Bier nicht (ganz) an die Domstadt ran, das muss man leider so sagen, auch wenns hart ist. Umso schöner, dass man trotzdem zusammen kommt, schließlich geht’s um die Sache.

Auf einem Bierabend, organisiert vom Augsburg Journal, wurde der Bierfilm ausgewähltem Augsburger Publikum gezeigt – natürlich mit Verkostung fränkischer Biere, das versteht sich von selbst. So kam zum Beispiel der Senior-Chef der Brauerei Riegele, Sebastian Priller, der „Bamberg – ein Bekenntnis zum Bier“ aufmerksam verfolgte. Und auch mit dabei waren die Festwirte Angelika und Reiner Kempter, der künftige Mitgeschäftsführer der ersten Augsburger Gasthausbrauerei König von Flandern, Mario Reichenbach, und die Bierkenner Mario Neumann und Sissy Wohlhüter ganz abgesehen von den Veranstaltern, Chefredakteur Wolfgang Bublies und Marketing-Chef Dominik Vermann, bei denen wir uns hiermit noch einmal herzlich für den Bierabend bedanken möchten.

Es war ein schönes kleines Event – gerade auch, da wir den Film auf Leinwand in uriger Atmosphäre eines alten Steinkellers ansahen. Eine gute Möglichkeit, die Augsburger in Bambergs Bierkultur einzuweihen…

Bild von Jörg Hoffmann

König von Flandern

König von Flandern, Augsburg
König von Flandern, Augsburg

Das König von Flandern in Augsburg: Die erste Gasthausbrauerei der Stadt im historischen Bader-Haus, das im Mittelalter eine der ältesten Brauereien der Stadt beherbergte: Dort trafen wir Markus Falenski, einen der beiden sympathischen Geschäftsführer zum konspirativen Gespräch – über Bier und natürlich auch den Bierfilm.

Er selbst ist kein Verfechter des typischen Bamberger Rauchbieres, dafür aber umso mehr einer, der überzeugt ist von der Art und Weise, wie Bamberg und seine Bürger mit dem Thema Bier umgehen. Und zwar, dass Genuss wichtiger ist als Kommerz. Klar, dass wir mit dieser Einstellung auf einer Wellenlänge lagen.

Natürlich probierten wir auch den Gerstensaft, der in Bottichen zwischen Hopfenranken und urigen Holzbänken hergestellt wird. Zum einen war das ein naturtrübes Helles, was man bei uns eher als Kellerbier bezeichnen würde. Dann ein Sommerweizen, fruchtig im Geschmack und zuletzt einen Bock, mastig und mit mehr Restsüße als bei uns.

Wer einmal einen Abstecher nach Augsburg macht, für den lohnt sich ein Besuch allemal. Sympathisches Personal, gute Biere, bodenständig-angenehme Atmosphäre.

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