Bild von Jörg Hoffmann

Bisherige Drehs

Liebe Freunde des Bamberger Bieres,

ich habe eine Liste der bisherigen Drehs rund um den Bierfilm zusammengestellt. Bei Fragen zu den einzelnen Drehs schreibt einfach kurz einen Kommentar, und ich werde euch gerne Näheres beantworten.

Wann Wo
28.03.08 Erster Dreh im Brauereimuseum, ebenfalls erste Sequenzen mit dem neuen Kamerakran.
09.05.08 Bamberger Biertage, Dreh am Max-Platz. Spektakel beim Bieranstich!!!
22.05.08 Begleiten der Fronleichnamsprozession der Brauer und Mälzer Zunft in Bamberg.
29.05.08 Erster von insgesamt drei Drehs in der Bamberger Mälzerei.
13.06.08 Dreh bei Maisel, letzte Aufnahmen im Sudhaus und beim Beladen der LKW.
16.07.08 Aufnahmen beim letzten Bamberger Hopfenhändler. Außenansichten von einstigen Brauereigebäuden. Dreh am Wilde Rose Keller.
04.08.08 Die Schweden am Wilde Rose Keller – Bierkelleratmosphäre
22.08.08 Bambergs größtes Fest –Die Sandkerwa Teil 1.
24.08.08 Bambergs größtes Fest –Die Sandkerwa Teil 2.
25.08.08 Dreh bei der Bamberger Mälzerei. O-Ton mit H. Bieberstein.
20.09.08 Aufnahmen in der Versuchsbrauerei Weyermann mit Oliver Honsel.
14.10.08 Drehtermin im Freilandmuseum Bad Windsheim, Büttnerarbeiten bei der Fassherstellung.
17.10.08 Zeitrafferaufnahme beim Mahrbräu Bockbieranstich.
30.10.08 Dreh in der Mälzerei Weyermann, O-Ton mit Sabine Weyermann.
04.11.08 Brauereimaschinenherstellung bei Kaspar Schulz.
08.11.08 Bierbrauen wie vor hundert Jahren. Dreh in Dörflis.
10.11.08 O-Ton mit Büttner, Fertigstellung des Fasses.
20.11.08 Greifenklau Bockbieranstich.
11.01.09 Eisbrechen nach alter Art und Weise im Ebelsbachtal.
29.03.09 O-Ton mit Dr. Christian Fiedler im Brauereimuseum.
05.04.09 O-Ton mit Johannes Schulters.
20.04.09 O-Ton mit ehemaligen Maisel Mitarbeiter Herrn Fröhling.

Grüße Jörg

In 80 Bieren um die fränkische Welt

Grüß Gott allerseits!

Nachdem mein letzter Eintrag nun auch schon wieder einige Wochen her ist und der ja im Vorfeld meiner Dienstreise nach Bremen stattfand, fand ich es an der Zeit, mich mal wieder zu melden. Zu Bremen gibt es sogar erstaunliches zu berichten. Man mag es kaum glauben, aber dort hat sich doch neben Becks, Haake-Beck und dem ruhmreichen SV Werder eine kleine, aber feine Gasthausbrauerei etabliert. Das Ganze nennt sich gasthausbrauerei Schüttinger (kann man auch wörtlich nehmen) und braut unfiltriertes Helles und Dunkles. Beide im Übrigen für norddeutsche Verhältnisse durchaus wohlschmeckend. Näheres findet der Bremen-Besucher unter www.schuettinger.de. Aber nun zum eigentlichen Grund meines Kommentares. Da ich mich nun seit 3 Jahren in Nürnberg befinde, ist es für mich in meiner Funktion als Bierscout eine Herzensangelegenheit, mich um die Brauereilandschaft in Mittelfranken und der südlichen fränkischen Schweiz zu kümmern. Zu diesem Zweck kommt das fränkische Bierfest in Nürnbergs wunderschönem Burggraben gerade Recht. Bei dieser wahrlich schönen Veranstaltung werden dann doch ca. 80 verschiedene Biere (man beachte bitte den plötzlich auftretenden Bezug zum Betreff) von ca. 30 Brauereien ausgeschenkt. Angesichts dieser Fülle an Bieren, ist es natürlich ein schier aussichtsloses Unterfangen, alle Angebote zu verkosten. Es liegt natürlich auf der Hand, daß man die Einen, aufgrund der Allgegenwärtigkeit, einfach nicht sonderlich beachtet (Mönchshof, Gutmann, Kitzmann, Kuchlbauer, Pyraser, "KÖSTRITZER") und die Anderen, aufgrund der mittlerweile recht guten Verbreitung im Nürnberger Stadtgebiet, ausnahmsweise beiseite läßt (Meister, Hetzelsdorfer, Krug, Spalter und Ähnliche). Was übrig bleibt, sind dann die, die man eher selten in den Krug bekommt (Hartmann(!!), Alt, Hebendanz, Neder) oder noch nie in den Krug bekommen hat. Bei Letzterer handelt es sich um eine echte Neugründung, was in der heutigen Zeit ja nicht unbedingt oft vorkommt. Die Brauerei nennt dich Nikl-Bräu (www.brauerei-nikl.de), ist beheimatet in Pretzfeld und trägt dazu bei, daß dieses Örtchen zu einer Art Mekka des heimatbewußten, ökologischen Genusses werden könnte, wenn man weiß, daß es dort auch außerordentlich gute Saftmacher und Brennereien gibt. Beim Bierfest wurden natürlich sowohl das helle Lager, als auch das dunkle Keller von mir verkostet. Beide traditionell unfiltriert machen diese Biere auf jeden Fall Lust auf mehr und sind bis jetzt erster Anwärter auf die von mir ins Leben gerufene Auszeichnung "Bierempfehlung des Jahres". Im letzten Jahr gewann übrigens die Schanzenbräu Gostenhof (www.schanzenbraeu.de), die im Burggraben natürlich auch vertreten sind. Für alle sinnlosen Leser dieser Seite sei angemerkt, daß ich zu eventuellen Feierlichkeiten in meiner alten Heimat gerne ein Faß vom Nikl zum probieren mitbringen werde. Bis dahin verbleibe ich in völliger Hingabe zu den bevorstehenden Aufgaben mit bierseeligen Grüßen!

Euer Bierscout.

Re: Bierscout

Servus Bierscout, schön von dir zu hören, du nimmst deine Arbeit mit dem heimischen Gerstensaft richtig ernst, freut mich sehr. Ich selbst war vor dem Relegationsspiel in Nürnberg, im Garten vom Schanzen Bräu, das Rote, bernsteinfarbene Bier ist sehr lecker. Das Schwarze ist auch nicht schlecht, ich würde aber das Rote dem Schwarzen vorziehen. Für mich ein sehr rundes süffiges Bier! Auf die anderen Sorten werd ich mich freuen sobald wir uns am Haus am See wieder sehen. Am Samstag 20.6. Drehn wir in Bamberg beim Schlenkela, wenn du zeit hast........ bis bald Jörg